Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Ihre Zustimmung zur Datenübertragung können Sie jederzeit widerrufen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Widerruf Ihrer Zustimmung zur Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.
Pressemitteilung Nr. 060
München, 06.03.2023

FÜRACKER: MARSTALLMUSEUM FEIERT SEINEN 100. GEBURTSTAG
1923 wurden im ersten Marstallmuseum nahe der Münchner Residenz die Prunk- und Galawagen zur Schau gestellt

„Prunkvolle Kutschen und Schlitten der vergangenen Jahrhunderte – dafür ist das Marstallmuseum weithin bekannt. In diesem Jahr feiert es seinen 100. Geburtstag. 1923 wurde das erste Marstallmuseum in der ehemaligen Hofreitschule am Marstallplatz nahe der Residenz München eröffnet“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit. „Heute können alle Besucherinnen und Besucher die beeindruckende Vielfalt der ehemaligen Kurfürsten- und Königsgefährte im Marstallmuseum des Schlosses Nymphenburg besichtigen. Mit über 40 Kutschen, Schlitten und Tragsesseln sowie prächtigem Zubehör ist das Marstallmuseum eine der größten und bedeutendsten Sammlungen ihrer Art. Hier sind 300 Jahre fürstliches Reisen und Repräsentieren dokumentiert“, betont Füracker.

Bereits zu Zeiten der Monarchie konnten die Kutschen und Schlitten im größten Wagenhaus, der so genannten Reichen Remise am Marstallplatz, besichtigt werden. Nach dem Ende der Monarchie in Bayern 1918 wurden der Hof-Marstall aufgelöst und die prächtigen Bestände dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds mit der Maßgabe übereignet, dass sie dauerhaft in staatlicher Obhut bleiben. Für die neue Ausstellung wurden die Fahrzeuge 1923 in die Hof-Reitschule am Marstallstallplatz verlegt. Dieses markante Gebäude gehört heute zum Residenztheater und wurde vom berühmten Architekten Leo von Klenze entworfen. Es ist das einzige Objekt, das vom Marstallareal mit seinen zahlreichen Stallungen und Wagenhäusern nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Sammlung nach Schloss Nymphenburg überführt. Dies und die Zerstörung des weitläufigen Marstallkomplexes in der Münchner Innenstadt führten am 1. September 1950 zur Eröffnung des heutigen Marstallmuseums. Das Marstallmuseum im Schloss Nymphenburg zeigt in der früheren „Leibpferde-Stallung“ eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen zur höfischen Reit- und Fahrkultur.

Ein Museum ist nicht denkbar ohne die Pflege der Ausstellungsstücke. Häufig finden Reinigungs- und Restaurierungsmaßnahmen vor Ort während der Museumsöffnungszeiten statt und sind für die Besucherinnen und Besucher live erlebbar. Die Ausstellung des Marstallmuseums wird zudem kontinuierlich erneuert. Weitere Informationen zum Schloss Nymphenburg und zum Marstallmuseum finden Sie unter Bayerische Schlösserverwaltung | Schloss und Park Nymphenburg | Aktuelles (schloss-nymphenburg.de).

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
Internet: www.stmfh.bayern.de