Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Ihre Zustimmung zur Datenübertragung können Sie jederzeit widerrufen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Widerruf Ihrer Zustimmung zur Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.
Pressemitteilung Nr. 050
München, 24.02.2023

FÜRACKER: RESTAURIERUNG IM CARLONESAAL DER ANSBACHER RESIDENZ BEGINNT
Gesamtkunstwerk der Brüder Carlo und Diego Carlone soll wieder strahlen // Freistaat investiert rund 2,8 Mio. Euro

„Das Gesamtkunstwerk der Brüder Carlo und Diego Carlone – der Carlonesaal – ist Herzstück und ein Wahrzeichen in der Residenz Ansbach. In den kommenden Tagen beginnen die Restaurierungsarbeiten an dem beeindruckenden Werk aus vergoldeter Stuckornamentik und Relieftafeln. Der Freistaat investiert rund 2,8 Millionen Euro in die Maßnahme“, teilt Finanz- und Heimatminister Albert Füracker mit. „Ein Besuch der Residenz und des Saals ist auch während der dreijährigen Arbeiten weiterhin möglich. Restauratorinnen und Restauratoren können teils sogar bei ihrer Arbeit beobachtet werden“, so Füracker weiter.

1734 schufen die Brüder Carlo, Freskomaler, und Diego Carlone, Stuckateur, in dem etwa 250 Quadratmeter großen Festsaal der Ansbacher Residenz ein in Stuckierung, Stuckmarmor und Deckenmalerei fein aufeinander abgestimmtes Meisterstück, welches sich bis heute größtenteils unüberarbeitet im Original präsentiert. Derzeit dominiert in dem imposanten Festsaal der Residenz Ansbach jedoch ein auffälliges Raumgerüst. Vor allem die Deckenkonstruktion des Saals muss statisch ertüchtigt werden und wurde in den vergangenen Jahren bereits vorläufig gesichert.

Herausforderndes Ziel der nun beginnenden fachlich und handwerklich höchst anspruchsvollen Arbeiten ist es, Risse, Wasserschäden, Versalzungen und Verschmutzungen so substanzwahrend wie möglich zu bearbeiten. Eine behutsame Reinigung der jahrhundertealten Oberflächen soll den besonderen Glanz der samtweich wirkenden Stuckoberflächen wiederaufleben und das Smalteblau des Himmels wieder heller strahlen lassen. Die Restaurierungsmaßnahmen werden den Carlonesaal unter Wahrung der gültigen Standards in der Denkmalpflege am Ende insgesamt nicht nur ein wenig heller und lebendiger wirken lassen, man wird auch wieder mehr Details erkennen können, ohne dass der Festsaal die würdevollen Spuren des Alterns verliert.

Bauherr der komplexen Restaurierung ist die Bayerische Schlösserverwaltung, die Projektleitung hat das Staatliche Bauamt Ansbach inne.

Weitere Informationen zur Residenz Ansbach finden Sie unter Bayerische Schlösserverwaltung | Schlösser | Residenz Ansbach (bayern.de).

Weiterführende Links:


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Postfach 22 15 55, 80505 München
Pressesprecher: Dennis Drescher
Telefon: 089 2306-2460
Telefax: 089 2809327
E-Mail: presse@stmfh.bayern.de
Internet: www.stmfh.bayern.de